Funkwetter – Teil 6/7
Im letzten Modul haben wir die fortgeschrittenen Ausbreitungsmodelle und atmosphärischen Sonderphänomene kennengelernt – von der Skip-Zone über die Greyline bis hin zu Sporadic-E und Meteor Scatter. Jetzt wird es richtig praktisch: Willkommen im operativen Zentrum deiner Funkstation. In diesem Kapitel von Modul 6 verlassen wir die Weltraum-Theorie und schauen uns die „Persönlichkeiten“ der einzelnen Frequenzbereiche an. Jedes Amateurfunkband hat seinen eigenen Charakter, seine bevorzugten Partygäste und ganz eigene Öffnungszeiten, die von der Ionosphäre streng reglementiert werden. Wer diese Eigenheiten versteht, dreht nicht mehr blind am VFO, sondern weiß genau, wann er auf welchem Band die besten Chancen für sein persönliches DX-Highlight hat. Alle anderen drehen weiter blind.

- Modul 1: Die Architektur der Atmosphäre und Ionisation
- Modul 2: Die Sonne – Das Kraftwerk des Weltraumwetters
- Modul 3: Magnetosphärische Dynamik und Störungen
- Modul 4: Die Ionosonde – Messtechnik und Ionogramm-Analyse
- Modul 5: Fortgeschrittene Ausbreitungsmodelle und HF-Zonen
- Modul 6: Praxisanwendung – Bandcharakteristik und Tools
- Modul 7: Der eigene Funkwetterbericht – Von Rohdaten zur Betriebsentscheidung
Modul 6: Praxisanwendung – Bandcharakteristik und Tools
Willkommen im operativen Zentrum deiner Funkstation. In diesem Kapitel von Modul 6 verlassen wir die Weltraum-Theorie und schauen uns die „Persönlichkeiten“ der einzelnen Frequenzbereiche an. Jedes Amateurfunkband hat seinen eigenen Charakter, seine bevorzugten Partygäste und ganz eigene Öffnungszeiten, die von der Ionosphäre streng reglementiert werden. Wer diese Eigenheiten versteht, dreht nicht mehr blind am VFO, sondern weiß genau, wann er auf welchem Band die besten Chancen für sein persönliches DX-Highlight hat.
6.1 Systematik der Amateurbänder: Wer feiert wann die beste Party?
Die Kurzwellenbänder lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: die Low-Bands, die ihre Stärke in der Dunkelheit ausspielen, die High-Bands, die die Energie der Sonne brauchen, und das „Magic Band“, das völlig eigenen Regeln folgt.

6.1.1 Die Low-Bands (160m – 40m): Die Herrscher der Nacht
Diese Bänder sind durch ihre niedrige Frequenz besonders anfällig für die Absorption in der D-Schicht. Tagsüber sind sie oft „zu“, doch sobald die Sonne untergeht, erwachen sie zum Leben.
- 160m – Das Topband (1,8–2,0 MHz): Technisch gesehen handelt es sich um ein Mittelwellenband, das sich wie der AM-Rundfunk verhält. Es gilt als die „Königsdisziplin“ des DX, da es gewaltige Antennen (ein Dipol ist ca. 80 m lang) und viel Geduld erfordert.
- Besonderheit: Im Gegensatz zu den höheren Bändern ist DX auf 160m im Sonnenfleckenminimum oft besser, da dann nachts weniger Absorption durch die E-Schicht herrscht.
- Zeitfenster: Es ist ein reines Nachtband. Die besten DX-Fenster öffnen sich entlang der Greyline (→ Kapitel 5.2.2), wenn die dämpfende D-Schicht bereits verschwunden ist.
- 80m/75m – Das Nachtband (3,5–3,8 MHz): Ein klassisches Band für regionale Klönschnacks am Tag via Bodenwelle (ca. 100–300 km) und weltweite Verbindungen in den Winternächten.
- Dämpfung: Tagsüber wirkt die D-Schicht wie ein gieriger Schwamm und schluckt fast alle Raumwellen-Signale.
- DX-Chancen: Etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang öffnet sich der Weg zur F-Schicht, und an guten Winternächten ist transatlantisches DX möglich.
- 40m – Das Übergangsband (7,0–7,2 MHz): Das 40-Meter-Band ist das zuverlässigste Arbeitstier für den Funkamateur. Es bietet zu fast jeder Zeit brauchbare Bedingungen.
- Allrounder: Tagsüber erreicht man zuverlässig ganz Europa (500–2000 km), während sich nachts das Fenster für interkontinentales DX öffnet.
- Maximum-Nutzen: Es ist das stabilste DX-Band bei niedriger Sonnenaktivität. Besonders die Dämmerungsphasen (Greyline, → Kapitel 5.2.2) sind hier extrem produktiv.
6.1.2 Die High-Bands (20m – 10m): Die DX-Autobahnen
Diese Bänder benötigen eine starke Ionisation durch die Sonne, um reflektiert zu werden. Je höher die Frequenz, desto mehr solaren Flux (SFI) braucht das Band, um „aufzugehen“.
- 20m – Das wichtigste DX-Band (14,0–14,35 MHz): Dies ist das Herzstück des Amateurfunks und das weltweit zuverlässigste Band für Weitverbindungen.
- 24h-Betrieb: Bei hoher Sonnenaktivität (SFI > 120) kann 20m die ganze Nacht offen bleiben.
- Skip-Zone: Das Band hat eine große tote Zone (ca. 500–1500 km); Stationen in der Nähe sind oft nicht hörbar, was es für lokale Kontakte ungeeignet macht.
- 17m, 15m & 12m – Die Tagesbegleiter: Diese Bänder sind reine Tagesbänder.
- 15m-Phänomen: Im Sonnenfleckenmaximum ist das 15-Meter-Band oft das produktivste DX-Band überhaupt und bietet extrem starke Signale. Im Minimum hingegen kann es monatelang komplett „tot“ sein.
- WARC-Bänder (17m & 12m): Da hier kein Contest-Betrieb stattfindet, sind sie ideal für ruhiges DX abseits des Massenansturms.
- 10m – Das oberste KW-Band (28,0–29,7 MHz): Dieses Band ist völlig unberechenbar und bietet ein „Alles-oder-Nichts“-Erlebnis.
- Zwei Welten: Bei hoher Sonnenaktivität ermöglicht die F2-Ausbreitung weltweites DX mit minimaler Leistung. Im Sommer (Mai bis August) sorgt der Sporadic-E-Joker für plötzliche, laute Öffnungen innerhalb Europas (800–2400 km).
6.1.3 Das „Magic Band“ (6m): Die Wundertüte (50,0–52,0 MHz)
Das 6-Meter-Band liegt an der Grenze zwischen Kurzwelle und UKW und hat seinen Namen „Magic Band“ redlich verdient, da es zwischen totaler Stille und spektakulären Öffnungen schwankt.
- Sporadic-E: Dies ist die häufigste DX-Möglichkeit auf 6m, bei der ionisierte Wolken in der E-Schicht Signale über tausende Kilometer reflektieren.
- F2-DX: Nur bei extrem hoher Sonnenaktivität (SFI > 150) ist sogar transatlantisches DX via F2-Schicht möglich – ein Highlight für jeden DX-Jäger.
- TEP (Trans-Equatorial Propagation): Signale können entlang des magnetischen Äquators über riesige Distanzen reisen.
Zusammenfassende Übersicht: Tag vs. Nacht
| Band | Tag-Charakteristik | Nacht-Charakteristik | Greyline-Potenzial |
|---|---|---|---|
| 160m | Nur lokal (Bodenwelle) | Weltweit DX möglich | Exzellent |
| 80m | Regional (100–300 km) | Europa, im Winter DX | Sehr gut |
| 40m | Europa (bis 2000 km) | Weltweit DX | Sehr gut |
| 20m | Weltweit DX | Offen bei hohem SFI (>120) | Gut |
| 15m | Weltweit DX (wenn offen) | Geschlossen | Kurzzeitig |
| 10m | Weltweit DX (wenn offen) | Geschlossen | Selten |
Merksatz für den Funkalltag: Im Winter und nachts nutzt du die unteren Bänder (160m–40m), im Sommer und tagsüber ziehst du auf die oberen Bänder (15m–6m) um. 20 Meter bleibt dabei dein treuester Begleiter über fast den ganzen Tag.
6.2 Digitale Analyse und Monitoring: Live-Spionage am Funkhimmel
Während uns solare Indizes sagen, was theoretisch möglich wäre, zeigen uns Monitoring-Tools, was jetzt in diesem Moment faktisch passiert. Diese Werkzeuge nutzen ein weltweites Netzwerk von Empfangsstationen, um den Puls der Ionosphäre zu fühlen.

6.2.1 Echtzeit-Netzwerke: Wer hört mich gerade?
Diese Netzwerke basieren auf automatisierten Empfängern, die den Äther scannen und ihre Ergebnisse sofort ins Internet hochladen.
- PSK Reporter: Dies ist eines der mächtigsten Werkzeuge für Nutzer digitaler Betriebsarten wie FT8 oder FT4. Das Tool zeigt dir auf einer interaktiven Weltkarte an, welche Stationen dein Signal in den letzten Minuten empfangen haben. So siehst du sofort, ob dein CQ-Ruf beispielsweise die Ostküste der USA erreicht oder ob du im Rauschen hängen bleibst. Es ist das perfekte Feedback-System, um deine eigene Antennenanlage und die aktuellen Bedingungen zu testen.
- WSPRnet (Weak Signal Propagation Reporter): WSPR (ausgesprochen „Whisper“) ist darauf spezialisiert, die absolute Untergrenze der Machbarkeit auszuloten. Stationen senden hier mit minimaler Leistung (oft nur Milliwatt), um zu prüfen, ob ein Funkpfad grundsätzlich existiert. Da WSPR-Signale noch weit unter dem Rauschpegel dekodiert werden können, ist dieses Netzwerk der sensibelste Indikator für beginnende Bandöffnungen, noch bevor ein normales QSO möglich wäre.
- Reverse Beacon Network (RBN): Das Paradies für CW- und RTTY-Enthusiasten. Weltweite „Skimmer“-Stationen hören die Bänder automatisch nach CQ-Rufen ab. Sobald du in Telegrafie CQ rufst, wirst du von mehreren Stationen gleichzeitig erfasst, und das System meldet dir binnen Sekunden, mit welcher Signalstärke (SNR) du in verschiedenen Teilen der Welt gehört wirst.
6.2.2 Das NCDXF Beacon Project (IBP): Der Herzschlag der Kurzwelle
Das International Beacon Project (IBP) der Northern California DX Foundation ist ein unverzichtbares, hardwarebasiertes Überwachungssystem.
- Der Aufbau: Es besteht aus 18 Baken, die strategisch über den gesamten Globus verteilt sind. Diese Baken senden nacheinander in einem strengen Zeitschema auf den fünf klassischen DX-Bändern: 20m, 17m, 15m, 12m und 10m.
- Das Leistungsprofil: Jede Bake sendet ihr Rufzeichen und anschließend vier Striche mit abnehmender Leistung: 100 Watt, 10 Watt, 1 Watt und schließlich nur noch 100 Milliwatt.
- Praktischer Nutzen: Wenn du im Shack sitzt und die 100-Milliwatt-Stufe einer Bake aus San Francisco oder Japan noch klar empfangen kannst, weißt du ohne jeden Zweifel: Dieses Band ist heute eine „Autobahn“ für DX. Du kannst so innerhalb von wenigen Minuten die Ausbreitung in alle Himmelsrichtungen manuell prüfen, ohne selbst senden zu müssen.
6.2.3 DX-Cluster: Das soziale Monitoring
Der DX-Cluster ist ein Netzwerk, in dem Funkamateure weltweit ihre Beobachtungen teilen.
- Spots und Informationen: Wenn ein Funker eine seltene Station (DX) hört, setzt er einen „Spot“ ab. Dieser enthält das Rufzeichen der DX-Station, die genaue Frequenz und den Zeitstempel in UTC.
- Filterung: Moderne Cluster-Interfaces wie DXSummit oder DXWatch ermöglichen es dir, die Meldungen nach Bändern oder Herkunftsregionen zu filtern. Wenn im Cluster plötzlich viele Spots für das 10-Meter-Band aus deiner Region auftauchen, ist das dein Startsignal, den Transceiver einzuschalten.
- Zusammenhang mit Digimodes: Tools wie PSK Reporter ergänzen diese manuellen Spots durch automatisierte Daten, was dir ein lückenloses Bild der aktuellen Bandaktivität liefert.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die solaren Indizes das „Klima" beschreiben, liefern dir PSK Reporter, RBN und das NCDXF-Bakensystem das aktuelle „Wetter". Durch die Kombination dieser Daten weißt du genau, wann sich der Griff zum Mikrofon oder zur Taste wirklich lohnt.
In diesem Abschnitt verlassen wir die reine Beobachtung der aktuellen Lage und beschäftigen uns mit der strategischen Vorhersage. Während Echtzeit-Tools uns sagen, was jetzt passiert, hilft uns Prognose-Software dabei, den besten Zeitpunkt für ein geplantes QSO in der Zukunft zu finden. Diese Tools fungieren als deine „Glaskugel“, indem sie komplexe physikalische Modelle mit historischen Daten und aktuellen Sonnenwerten kombinieren.
6.3 Prognose-Software: Die Glaskugel des Funkers
Moderne Planungstools berechnen die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Funkverbindung basierend auf statistischen Modellen. Sie berücksichtigen dabei nicht nur die Sonnenaktivität, sondern auch deine individuelle Stationsausrüstung.

6.3.1 VOACAP & Proppy: Die Industriestandards
Diese Werkzeuge basieren auf dem VOACAP-Modell (Voice of America Coverage Analysis Program), dem weltweiten Referenzmodell für HF-Ausbreitungsprognosen.
- Funktionsweise von VOACAP: Das Modell nutzt die aktuelle Sonnenfleckenzahl (SSN) und historische Ionosphärendaten, um das erwartete Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) für einen spezifischen Funkpfad zu ermitteln. Es liefert keine Garantie, sondern eine statistische Wahrscheinlichkeit für den Erfolg.
- Individuelle Konfiguration: Damit die Vorhersage präzise ist, musst du deine Stationsdaten eingeben.
- Standort: Wahl von Sender- und Empfängerstandort (per Karte oder Locator).
- Sendeleistung: Eingabe deiner Leistung, z. B. 5 Watt (QRP) oder 100 Watt.
- Betriebsart: Wahl zwischen SSB, CW oder digitalen Modi wie FT8.
- Antennen: Auswahl des Antennentyps (z. B. Dipol) und der Aufbauhöhe, was entscheidend für den Abstrahlwinkel ist.
- Auswertungstools:
- Propagation Charts: Diagramme, die über 24 Stunden zeigen, wann welche Frequenz am wahrscheinlichsten offen ist.
- Propagation Wheel: Eine kreisförmige Übersicht, die auf einen Blick zeigt, zu welcher Uhrzeit auf welchem Band die Verbindung am wahrscheinlichsten gelingt.
- Proppy: Ein modernes, webbasiertes Interface für diese Berechnungen.
- Area Prediction: Erstellt eine farbige Weltkarte, die zeigt, in welchen Regionen deine Signale zu einer bestimmten Zeit ankommen.
- Point-to-Point: Spezielle Kurve für die Verbindung zwischen zwei festen Punkten.
- Proppy Planner: Ein mächtiges Tool, das für dich einen kompletten Monatsplan als PDF generieren kann, der die Bedingungen zu zwölf verschiedenen Weltregionen zusammenfasst.
6.3.2 HamDXMap: Die 3D-Weltraum-Ansicht
HamDXMap (erreichbar unter f5uii.net) verfolgt einen visuelleren Ansatz, indem es Ionosphären-Daten direkt auf einen dreidimensionalen Globus projiziert.
- Visualisierung von foF2 und MUF: Du kannst zwischen der Anzeige der senkrechten Grenzfrequenz (foF2) und der maximal nutzbaren Frequenz (MUF) umschalten. Die Karte zeigt dir farbige Linien und Werte für die MUF über den gesamten Globus an.
- Pfad-Analyse: Wenn du einen Start- und Zielpunkt markierst, zeichnet das Tool den Funkpfad ein.
- Die Bedeutung des Weges: HamDXMap verdeutlicht, dass nicht nur die MUF an deinem Standort oder am Zielort zählt. Du musst den gesamten Pfad betrachten.
- Reflexionspunkte (Hops): Da die Welle in mehreren Sprüngen zwischen Erde und Ionosphäre hin- und herwandert, muss die MUF an jedem dieser Reflexionspunkte hoch genug sein, um dein Signal zu tragen. Wenn die MUF mitten auf dem Atlantik einbricht, reißt die Verbindung ab, auch wenn es an den Endpunkten gut aussieht.
- Zusatzinformationen: Das Tool integriert weitere wichtige Faktoren wie:
- Terminator-Linie: Zeigt die aktuelle Tag-Nacht-Grenze für Greyline-Planungen.
- Aurora-Zonen: Visualisiert die Gebiete um die Pole, in denen geomagnetische Störungen oder Aurora-Effekte zu erwarten sind.
- Sonnenstand: Zeigt die aktuelle Position der Sonne relativ zur Erde an.
Durch die Kombination dieser Tools kannst du deinen Funkbetrieb perfekt planen: Mit VOACAP/Proppy ermittelst du die beste Uhrzeit und das beste Band für dein Zielgebiet, und mit HamDXMap kontrollierst du visuell, ob der physikalische Pfad über die Ionosphäre tatsächlich stabil ist.
Weiterführende Informationen zu Modul 6
Bandcharakteristik und Bandplanung
- Funkwetter heute – MUF, Sonnenflecken, DX-Wetter (12db.de) – Echtzeit-Dashboard mit Bandanalyse: Zeigt direkt, welche Bänder gerade offen sind und welche Bedingungen je Band herrschen.
- Welches Band für was im Amateurfunk? (funkbasis.de) – Praktische Diskussion und Übersicht der Bandcharakteristiken von 160m bis 6m aus der Funker-Community.
- Funkwetter – WIMO Blog – Erklärt den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität, Tageszeit und den Öffnungszeiten der einzelnen Kurzwellenbänder.
Echtzeit-Monitoring: PSK Reporter, WSPR und RBN
- PSKReporter – Live-Empfangskarte – Interaktive Weltkarte, die in Echtzeit zeigt, welche Stationen dein FT8/FT4-Signal empfangen haben – der direkteste Ausbreitungscheck.
- WSPRnet – Weak Signal Propagation Reporter – Netzwerk für WSPR-Baken: Zeigt auch bei minimalster Sendeleistung, ob ein Funkpfad grundsätzlich existiert.
- Reverse Beacon Network (RBN) – Automatisches CW/RTTY-Skimmer-Netzwerk: Gibt dir sofortiges Feedback, mit welcher Signalstärke du weltweit gehört wirst.
- DXPulse – Live DX Propagation Map (IU2OWS) – Aggregiert Daten aus PSK Reporter, RBN und DX-Cluster zu einer einzigen, übersichtlichen Live-Karte.
NCDXF Beacon Project und DX-Cluster
- NCDXF/IBP International Beacon Project – Offizielle Seite des International Beacon Projects: Zeitplan, Rufzeichen und Frequenzen aller 18 Weltbaken auf 20m–10m.
- DXSummit – DX-Cluster Live – Einer der meistgenutzten webbasierten DX-Cluster: Echtzeit-Spots gefiltert nach Band, Region oder Rufzeichen.
- DXWatch – DX-Cluster und Bandmonitoring – DX-Cluster mit integrierter Bandaktivitätsanzeige; ideal zum Erkennen von Bandöffnungen anhand aktueller Spots.
Prognose-Software: VOACAP, Proppy und HamDXMap
- VOACAP Online für Funkamateure – Das Referenz-Vorhersagemodell: Point-to-Point-Prognose, Coverage Maps und 24h-Diagramme für beliebige Strecken und Antennen.
- VOACAP Online – Benutzerhandbuch (PDF) – Vollständige Anleitung zur Konfiguration von Standort, Sendeleistung, Betriebsart und Antennentyp.
- Proppy – HF-Ausbreitungsprognose (ITURHF-Modell) – Modernes VOACAP-Alternativtool mit Area-Prediction-Karte, Point-to-Point-Analyse und PDF-Monatsplan.
- HamDXMap – 3D foF2 & MUF Weltkarte (f5uii.net) – Projiziert foF2 und MUF live auf einen 3D-Globus; zeigt Reflexionspunkte, Terminator-Linie und Aurora-Zonen entlang des Funkpfades.